Miteinander statt nebeneinander!
Brücken bauen zwischen den Generationen



In meiner Kindheit hieß es viele Jahre: Samstag geht’s zu Oma und Opa.
Solange das Wetter einigermaßen mitspielte, traf man meine Großeltern in ihrem Schrebergarten im Tägermoos an. Opa pflanzte, erntete, oder werkelte immer irgendetwas. Mit seinem berühmten „Sackmesser“, ohne das er nie aus dem Haus ging, schälte er uns Äpfel, schnitt Speck, reparierte kleinere Schäden und machte aus einem Ast kurzerhand einen Spieß, Spazierstock oder was man eben gerade brauchte. Oma jätete Unkraut, kümmerte sich um die Blumenbeete oder verwöhnte uns mit selbstgebackenem Kuchen und Pfefferminztee aus frisch geplücktem Blättern. Meine Schwester und ich waren an diesen Samstagen immer beschäftigt. Wir bauten Höhlen aus Sonnstühlen, spielten im Planschbecken oder halfen im Garten, denn bei Oma und Opa war Mithelfen nie langweilig. Wir pflückten Beeren um die Wette, freuten uns, wenn wir die größte oder lustigste Rübe aus der Erde zogen und sangen Lieder beim Bohnenschnippeln. Meine Eltern konnten nur über ihre ungewohnt fleißigen Töchter staunen.
Die Tage bei Oma und Opa gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Heute lebt leider nur noch meine Oma, aber die ist topfit und kommt selten in die Verlegenheit sich zu langweilen. Neben Garten, Haushalt und Seniorenturnen, hält sie auch die Familie auf Trab, denn von ihren vier Kindern wohnt eine Tochter mit ihrer Familie im gleichen Haus.


Der Müll muss raus!
Durch Fasten den Organismus entrümpeln



Die närrischen Tage sind längst vorbei, das Häs wurde wieder auf dem Speicher verstaut und trotzdem hängt einem die Fasnet noch irgendwie nach. Nach dem tagelangen Honarro und Schnurre schleppt man meist nicht nur eine hartnäckige Erkältung mit sich herum, sondern leider noch was ganz anderes: lästige Pfunde und ein Gefühl der Trägheit und Schlappheit.

Man hat es sich viel zu lange viel zu gut gehen lassen. Im Winter isst man generell gerne zu fett, an Fasnacht kommen dann noch zu viel Alkohol und fiese Leckerbissen wie knackige Thüringer, Berliner oder Fasnachtskuchen dazu. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die Hose zwickt, man fühlt sich schwer und insgesamt einfach unwohl in seiner Haut.
Es wird Zeit, wieder mehr auf den eigenen Körper zu achten und schlechten Gewohnheiten den Garaus zu machen. Dem christlichen Kalender entsprechend, beginnt nach der Fasnacht die Fastenzeit, die bis zum Ostersamstag andauert und an die 40 Tage erinnern soll, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Nicht jeder ist bereit und gewillt, konsequent zu fasten, schon gar nicht 40 Tage lang, aber egal ob religiös motiviert oder nicht, die Zeit nach dem winterlichen Schlemmen und vor Frühlingsbeginn ist der ideale Zeitpunkt, einmal freiwillig Verzicht zu üben oder sich zumindest in gewissen Bereichen zu mäßigen.


plastic is not fantastic
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters
Der Plastikwahn killt uns und unseren Planeten!!!!




Clemens Fleischmann und Familie (Randegger Ottilien-Quelle) hatten Freunde, Presse und Lieferanten am 18. Februar ins Singener Cinemax eingeladen. Was uns Clemens vorsetzte, war keine leichte Kost. Wer den Film PLASTIC PLANET gesehen hat, wird nie mehr aus einer Plastikflasche trinken und auch sonst wachsamer beim Einkauf sein. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters - vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall. In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton, die Fische fressen es und verrecken qualvoll mit vollem Magen und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? PLASTIC PLANET (er läuft seit 25. Februar in den Kinos) ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.

Die gleichen Schadstoffe, die in Alltagsprodukten aus Plastik zum Einsatz kommen, konnten bei Untersuchungen bereits im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Das ist höchst beunruhigend. Spricht doch immer mehr dafür, dass es eine Verbindung zwischen dieser Belastung und zahlreichen Zivilisationskrankheiten gibt.
UND HIER GEHT'S ZUR DIA-SHOW


Wenn der See durchs Dorf spaziert
Die Ermatinger und ihr Gropp



Fasnächtliche Sitten und Gebräuche, Verse und Masken erzählen uns einiges vom Leben in früheren Zeiten – meist mehr, als dies Geschichtsbücher vermögen. „Oral History“ – erzählte, aber auch nachgelebte, nachgefeierte Geschichte. Kein Wunder treiben Alet, Kretzer und Grundele am See während der 5. Jahreszeit ihr Unwesen. Allen voran die Groppen im Schweizerischen Ermatingen.

Ermatingen, ein Dorf, das sich weit in den See hinaus lehnt und dessen Dorfteil Staad sich konsequent zum Wasser hin orientiert. Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es hier über 20 Berufsfischer, drei Fischhandlungen, eine Fischräucherei und mit der 15m langen „Gangfischsegi “ das größte Fischerboot, das je auf dem Bodensee eingesetzt wurde. Diese Beziehung zum Fischfang prägt bis heute die Dorfkultur.

Im Staad, direkt am See, war das „Überwintern“ manchmal nur wenig mehr als „Überleben“. Fror der See zu, waren die Menschen von ihrem Elixier abgeschnitten. Man wartete auf den Frühling, denn erst im März, wenn das Eis endlich schmolz, konnte man mit den „Groppestroapfen“ (eine Art flachgedrückte, engmaschige Reusen, die an einem Seil den Seeboden entlang gezogen wurden) wieder auf Fischfang gehen. Drei Wochen vor Ostern, am Latäre-Sonntag, dem Fest des Lebens, schritten die Staader zur Tat, begrüßten den Frühling und vertrieben den Winter endgültig mit Böllerschüssen und Trommelwirbel. Eine Strohpuppe, die den Winter symbolisierte, wurde im See ertränkt.


Beates kleine Tierschau
Wie der Herr so´s Geschärr....



Viel Spaß hatten die großen und die kleinen Hundefans, als am Fasnachtssamstag der Hundefasnachtszug durch Wollmatingen (Konstanz) tingelte. Aufgerufen zu diesem lustigen Event hatte der Hundeverein für Schutz und Polizeihunde bereits zum 4. Mal. Die Kostüme, die man zu sehen bekam, waren originell auf Hund und Herrchen beziehungsweise Frauchen abgestimmt. Da staunten die Wollmatinger nicht schlecht, als die Narrenkarawane mit ihren gestylten Vierbeinern an ihnen vorbei zog. Närrisch ging es alle mal zu und so manches Hundekostüm war am Abend lädiert. Sogar der Sender unseres „Ländle“ war mit dabei und widmete den Vierbeinern einen Spot in der Landesschau.

Gegründet wurde der Verein für Schutz- und Polizeihunde e.V. in Konstanz vor mehr als 40 Jahren von einigen engagierten Hundesportlern im Gasthaus “Bauhof” in Konstanz. Im gleichen Jahr trat der Verein dem damaligen “Badisch-Württembergischen Dressurverband”, dem heutigen “Südwestdeutschen Hundesportverband e.V. - swhv”, als Teil der Kreisgruppe 12 bei. Von den heute mehr als 100 Mitgliedern sind ca. 30 regelmäßig bei den Ausbildungen aktiv. Auch wenn zu Beginn die Mehrzahl der Hunde die deutschen Schäferhunde stellten, so ist der Verein nicht „rassebezogen“, sondern für alle Hundefreunde da. Mittlerweile findet man bei den Übungen auch Hunde vom Boston Terrier bis zum Bobtail und vom Beagle bis zum Leonberger und Doggenmischling. Von der ursprünglichen, noch im Namen erkennbaren, Fokussierung auf den Schutzdienst hat sich der Verein geöffnet und bietet jetzt Basisausbildung zum verkehrssicheren Begleithund, Turnierhundesport und natürlich die “Königsklasse” des Hundesports, den Vielseitigkeitssport an.

UND HIER GEHT'S ZUR DIA-SHOW


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