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09.01.2026 | QLT Redaktion

Lebendiger Techno. Rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug, ohne Computer oder Synthesizer. Von lyrisch bis minimal, von deep bis industriell: Der Sound von LBT ist vielseitig, dabei stets angetrieben von einer pulsierenden Kick Drum. Ihre Musik ist eine Reise nach innen, lädt zum Träumen genauso ein wie zum ekstatischen Tanzen. Im Modern Jazz groß geworden, nimmt das Trio seine große Liebe zur Improvisation ernst. Es spielen am 9.1.: Leo Betzl (Klavier), Maximilian Hirning (Kontrabass), Tim Sarhan (Schlagzeug).
Gleich am nächsten Abend, dem 10.1. endlich wieder in der Zehntscheuer: Vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe, ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und viel provinzieller Wahnsinn – das ist der Gankino Circus. Rasante Melodien, schräger Humor und charmante Bühnenfiguren sind die zentralen Zutaten des einzigartigen Konzertkabaretts – ein Genre, das die Ausnahmekünstler aus Westmittelfranken nicht nur erfunden, sondern längst zur kultverdächtigen Kunstform erhoben haben. Freuen wir uns auf: Simon Schorndanner (Gesang, Klarinette, Saxophon), Maximilian Eder (Akkordeon), Ralf Wieland (Gesang, Gitarre) Johannes Sens (Schlagzeuch).
Philipp Fankhauser, in der Schweizer Musikszene längst eine Institution, schwingt mit seiner kongenialen Band mühelos am 17.1. zwischen Blues, Country, Gospel, R&B, Zydeco und französischem Chanson hin und her. Immer im Fankhauser-typischen Sound, mit einer gehörigen Portion Soul, beeindruckender Authentizität und einer Eigenständigkeit, die ihres gleichen sucht! So klingt es auch auf der aktuellen, bereits 18. Fankhauser CD »Ain’t that Something«.
Auf »Ois vü leichta«, dem fünften Album von Martin Spengler & die foischn Wiener*innen, hören wir am 23.1. Songs vom Lieb haben und nicht mehr so, vom Gehen und Bleiben und allem dazwischen – so, wie im Leben halt auch. Und doch ist es keine Traurigkeit, sondern große Hoffnung und ein versöhnlicher Ton, der die neuen Spengler-Lieder durchzieht. »Bei euch weiß ich nie, ob ich lachen oder weinen soll« meinte mal ein Konzertbesucher der Band. So bieten die Preisträger des »Ravensburger Kupferle« 2016 weiter Musik der Welt im Sound Wiens, beseeltes Sänger-Songschreibertum, das zwischen Blues, Jazz, Pop, Walzer und Bossa Nova keine Grenzen kennt.
Die neuseeländische Sängerin und Komponistin Teresa Bergman kam einst mit einem One-Way-Ticket nach Europa und fand ihre musikalische Heimat im Schmelztiegel Berlin, wo sie ihren vielseitigen Sound entwickelte. Bereits nach den ersten Takten wird klar: Hier ist eine außergewöhnliche Künstlerin am Werk – mit mitreißenden Songs, einer Stimme, die scheinbar keine Grenzen kennt, unbändiger Energie und einer einzigartigen Ausstrahlung. Ihre beeindruckende und vielseitige Stimme ist ihr Markenzeichen und ihre spontane Bühnenpräsenz zieht das Publikum sofort in ihren Bann. In der Zehntscheuer am 24.1.
www.zehntscheuer-ravensburg.de