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Unboxing Heternormativität – Ein Plädoyer für Vielfalt

14.08.2019 | QLT Redaktion

Die Chancengleichheitsstelle zeigt die Ausstellung „Raum für…! Unboxing Heternormativität“– ein Plädoyer für Vielfalt. Ein Zebrastreifen empfängt die Besucher*innen: zuerst ist er schwarzweiß, dann wird er regenbogenfarben und öffnet den Blick in eine bunte Welt. Mit solchen begehbaren Erfahrungen ermöglicht die Ausstellung Aha-Erlebnisse „to go“. Sie wird vom 11. bis 23.9. im altehrwürdigen Bürgersaal zu sehen sein, der sich für diese Zeit in einen Raum für alle Bürger*innen verwandelt.
Wer darf wie lieben? Dieser Frage kann in der Ausstellung spielerisch nachgegangen werden: Acht telefonzellengroße Boxen laden zu neuen Perspektiven, zu Höreindrücken und Lichteffekten rund um das Thema ein. Der Tunnelblick in die Enge der Boxen zeigt: unsere gesellschaftlichen Normen sind immer noch sehr machtvoll und sie schränken unseren Blick auf die Dinge und unser Alltagsleben ein. So bieten die Boxen einen Raum für Verständnis, für Glücksmomente, für Vieldeutigkeiten, für Fantasie, für Eigenes, für Unversehrtheit, mit einem Wort: für Alle! Für die gelungene ästhetische Umsetzung des Themas erhielt die Ausstellung kürzlich den Bronze-Nagel für „Besondere Kreativität“ beim Junior-Wettbewerb des renommierten Art Directors Club. Sie ist auch der Konstanzer Beitrag Aktionsjahr für „Mehr Akzeptanz und gleiche Rechte!“, das das Stuttgarter Ministerium für Soziales und Integration 2019 lanciert hat, um auf die immer noch mangelnde Chancengleichheit von LSBBTIQ-Menschen aufmerksam zu machen. Eine Vernissage eröffnet die Ausstellung am 10. 9. um 18:30 Uhr, eine Finissage beschließt sie am 23.9.. Tägliche Öffnungszeiten: 11 Uhr bis 22 Uhr, Eintritt kostenlos.

www.konstanz.de/chancengleichheit

Foto: Valentin Wormb


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