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Umweltfreundlich Kaffee trinken!

25.10.2018 | QLT Redaktion

Eine nachhaltige Alternative für Coffee 2 go. Ein heißer Tipp für alle Kaffeetrinker ist der reCup. Das Pilotprojekt aus Rosenheim hat nun auch in Konstanz Fuß gefasst u.a. im auszeit und bietet ein ausgeklügeltes Pfandsystem für Gastronomen und Kunden, die der Ressourcenverschwendung entgegenwirken wollen. Allein in Deutschland werden für den schnellen Kaffeegenuss jährlich ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher ver(sch)wendet. Ist der Koffeinbedarf erst einmal gedeckt, bleiben jedoch ganze 40.000 Tonnen Abfall zurück. Die Partner von reCup verwenden Mehrwegbecher aus Polypropylen, die langlebiger und umwelt-verträglicher sind als der Einwegbecher. Rund um den Bodensee können die Becher für 1 Euro Pfand gemietet und in allen Partnerkaffees wieder abgegeben werden. Wo genau der nächste reCup-Partner auf dich wartet, kann hier eingesehen werden: www.app.recup.de Kein Satz mit x

Dass sich Nachhaltigkeit und Sinn für Design nicht ausschließen müssen, beweist das Unternehmen Kaffeeform. Produktdesigner Julian Lechner stellte sich die Frage, ob und wie Kaffeesatz weiterverwendet werden kann, denn etwa 8 Mio. Kilo des natürlichen Rohstoffs bleiben täglich in Europa übrig. Jahrelange Forschung, Experimente und Tests folgten, bis die lebensmittelechte Espressotasse auf den Markt kam.
Kaffeeform sammelt das Endprodukt lokal ein und reichert es mit Buchenholzfasern, Stärke, Cellulose und Biopolymeren an. Das Rohmaterial wird in einem weiteren Schritt in Tassenform gebracht und von sozialen Werkstätten aus europaweit versendet. Mit dem WEDUCER® bietet Kaffeeform nun auch einen Take-away-Becher an, der nicht nur spülmaschinengeeignet, leicht und frei von erdölbasierten Stoffen ist, sondern auch ein echter Hingucker durch seine marmorierte, an Holz erinnernde Oberfläche. Das Heinrich – essen&trinken in der Zollernstr. 26 in Konstanz bietet eine breite Produktpalette an Kaffeeform-Tassen und Bamboo Cups an. Falls es doch mal schnell gehen muss, wird auf jeden Einwegbecher eine Umweltgebühr von 30 Cent fällig, die der Initiative Ocean Cleanup zugute kommt. Fotos: www.kaffeeform.com, ferrum-living.de



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