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Theater Konstanz – Leidenschaft und Inspiration

15.01.2020 | QLT Redaktion

Foto: Ilja Mess

Unter dem Motto „Bella Ciao“ präsentiert sich das Konstanzer Theater als ein Theater, das aufrüttelt, Fragen stellt, den Finger auf die Wunde legt, bereichert und herausfordert. Theater voller Leidenschaft und Inspira-
tion. Auf dem Programm stehen sowohl kritische, politische Stoffe als auch Komödien oder musikalische Abende.
 
Im Stadttheater wird ab 18.1. „Zwei Tage, eine Nacht“ gezeigt. Das Filmdrama „Deux jours, une nuit“ der belgischen Brüder Dardenne ist die Vorlage für diese Uraufführung in der Bearbeitung von Martin Nimz. „Kollegin“ oder „Bonus“ – Weiterhin steht im Großen Haus noch „Herzrasen. Luft und Liebe im Schlagergetriebe“ auf dem Programm. Ein Abend mit garantiertem Ohrwurmpotential und hohem Mitsingfaktor. Vorstellungen am 25.1. und 31.1. In der Spiegelhalle wird noch bis 24.1.20 die Uraufführung „Am Wasser“ gespielt. An einem schönen Tag im Mai ist der Bodensee auf einmal schwarz gefärbt und niemand weiß warum. Ist die Rüstungsindustrie hier am idyllischen See dafür verantwortlich? Am 12.2. hat dann die Tragikomödie vom Überleben des Menschen durch Anpassung „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett Premiere.

In der Werkstatt begeistert die Komödie „Wir lieben und wissen nichts“, wie gewohnt spannend, temporeich und mit viel Musik inszeniert von Stefan Eberle. Zwei Akademikerpaare treffen sich zum Wohnungstausch… Endlich mal wieder lachen – bis dasselbe im Halse stecken bleibt. Vorstellungen am 28.1. und 28.2. Jonas Pätzold präsentiert sein musikalisches Schmankerl „Kurz vor Kuss“ am 29.1. und 7.2. – ein Abend für alle, die ihr Herz verloren haben – und die, die es noch loswerden wollen. Zudem betritt am 1.2. Ralf Beckord als „Der Reichsbürger“ die Werkstattbühne. Auf der „Sonntagsbühne“ für die Kleinen ab 3 Jahren gibt es am 2.2. und 9.2. „Rudi Rakete“ nach dem zauberhaften Kinderbuch von Veronika Fischer. Es folgt in der Werkstatt eine weitere Premiere am 15.2.: „Stalin“ von Gaston Salvatore.
 
Das Theater Konstanz geht auch wieder außer Haus und organisiert „Literatur in den Häusern“. In privaten Wohnzimmern und Wohnküchen lesen Ensemblemitglieder und weitere Publikumslieblinge aus ihren Lieblingsbüchern. Die Zuhörerinnen und Zuhörer wählen ihren Lieblingstext und erfahren erst beim Kauf der Eintrittskarte, in welche Wohnung es sie verschlagen wird. Gelesen wird in Konstanz am 9.2. und in Kreuzlingen am 16.2. Die Lesungen beginnen alle zeitgleich um 18 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse und in Kreuzlingen bei der Buchhandlung Bodan.

www.theaterkonstanz.de