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Theater an der Grenze – Viel Drama

30.01.2020 | QLT Redaktion

Das Kreuzlinger Theater an der Grenze bietet bis April neben Kabarett auch ernste Dramen. Im Laufe seiner fünfzigjährigen Geschichte haben sich die Veranstalter einen guten Ruf für Kleinkunstaufführungen aller Art erarbeitet. Der Kreuzlinger Hans Gysi holt so am 29.2. die ausgefallene Vorstellung von „Milchruusch“ nach, die Frauenfelderin Susanne Odermatt spielt mit Julius Griessenberg am 24.4. ihr neues Stück „Das kleine Pony“. Der humorvolle Monolog von Heinz Margot als „Souffleur“ am 27.4. wird viel Anlass zum Lachen bieten. Da das KiK-Festival wieder mit drei Vorstellungen im Theater an der Grenze vertreten ist, werden die Freunde des gepflegten Humors bestimmt nicht zu kurz kommen, zumal auch die Programmleiter für vier eigene Kabarett-Aufführungen gesorgt haben.
Den Start macht der Güttinger Jan Rutishauser, der am 18.1. erneut als erstes das Publikum in Kreuzlingen mit seinem neuen Programm beglückt. Auch das Damen-Trio von „siJamais“ ist wieder zu Gast. Nun gibt es am 7.2. die Fortsetzung „Inkognito“. Die einzigartige Show mit Trash-Elementen von „Pasta del Amore“ ist am 16.3. wieder zu sehen. Gemeinsam unter anderem mit dem Kellertheater St. Gallen hat das Theater an der Grenze die Goldfarb-Zwillinge mit ihrem Programm „Kleine Koalition“ engagiert. Die Kreuzlinger Vorstellung findet am 7.3. statt. Durch die Zusammenarbeit mit den „Theaterblitzen“ kommt eine Aufführung des Schaffhauser Theaters Sgaramusch nach Kreuzlingen. Gegeben wird am 11.3. „Tätärätätäää“ für Kinder ab 5. Nur 450 Meter vom angestammten Standort des Theaters hinter dem Kreuzlinger Boulevard entsteht im früheren Schiesser Areal das neue Kulturzentrum Kult-X. Noch läuft der Betrieb provisorisch. „Aber wir beziehen das Kult-X in dieser Saison wieder in unseren Spielplan ein und freuen uns über die Möglichkeiten, die der neue Spielort uns bietet“, sagt der Präsident des Trägervereins Fritz Brechtbühl. „Es wäre schön, wenn 2023 die Bühne dort professionell eingerichtet wäre. Im Kult-X ist die Bühne entscheidende zwei Meter breiter. Diesen Raum braucht die DAKAR-Produktion, die am 21.2. dort das Stück „Matto regiert“ nach Friedrich Glauser aufführt. Drei Schauspieler nehmen sich seines dritten Wachtmeister-Studer-Romans an und erzählen ihn mit Hilfe von lebensgroßen Puppen.

www.theaterandergrenze.ch



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