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Ausstellung im Kunstmuseum Singen

07.10.2020 | QLT Redaktion

Thomas Kitzinger, Portraitserie, Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Nachdem das Kunstmuseum Singen am 6.5. seinen Ausstellungsbetrieb mit der inzwischen beendeten Jubiläumsausstellung „30 Jahre. Kunstmuseum Singen.“ und Daniel Hausigs Sonderpräsentation „tubes and stripes“ wieder aufgenommen hat, verspricht das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm im Singener Kunstmuseum auch einen spannenden Kunst- und Kulturherbst.

Ab dem 3.10. ist die Ausstellung „Krieg ohne Krieg.“ des Schweizer Fotografen Meinrad Schade im Kunstmuseum zu sehen. Meinrad Schade, dessen Werk mit Preisen und Stipendien vielfach ausgezeichnet wurde, gehört zu den aktuell interessantesten Dokumentarfotografen der Schweiz. Sein umfassendes Projekt „Krieg ohne Krieg.“ versteht sich als fotografische Langzeitstudie, die das Davor, Danach und das Daneben kriegerischer und langandauernder Konflikte in den Fokus rückt.

Ab dem 25.10. zeigt das Kunstmuseum darüber hinaus die Ausstellung „Thomas Kitzinger. 24.10.195“. Die inzwischen mehr als 100 Köpfe umfassende Portraitserie des Malers Thomas Kitzinger zeigt frappierend realistisch gemalte Brustbilder von Menschen aus seinem näheren und weiteren Umfeld in der immer gleichen „Versuchsanordnung“.

Für diejenigen Besucher, die über einen individuellen Ausstellungsbesuch hinaus in den Genuss eines begleiteten Rundgangs durch die beiden Ausstellungen kommen möchten, bieten Künstlergespräche in der Ausstellung, aber auch öffentliche Führungen wie nicht zuletzt auch beim Museum buchbare Gruppenführungen die Gelegenheit, sich mit den Inhalten der beiden Ausstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern.

Über diese klassischen Kunstvermittlungsangebote hinaus, lädt das Kunstmuseum zur Begegnung mit Angeboten anderer Kultursparten inmitten der Kunstwerke, im Ausstellungsraum, ein. So nimmt das Haus die durch die temporäre Museumsschließung ausgesetzte Veranstaltungsreihe
„Kunst&Live“ wieder auf und startet das Programm am Freitag, 23.10. um 19 Uhr mit der Lesung aus dem neu erschienenen Lyrikband „Fremd bin ich eingezogen“ des deutsch-schweizerischen Schriftstellers Jochen Kelter. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Kunst aus der Perspektive des Theaters greift das seit 1994 viel beachtete und preisgekrönte Theaterstück „Kunst“ von Yasmin Reza auf, das im Rahmen eines Gastspiels des Singener Theaters „Die Färbe“ am Do, 5.11. um 19 Uhr im Kunstmuseum mit anschließendem Gespräch zur Aufführung kommt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist nur mit vorangehender Anmeldung beim Kunstmuseum Singen möglich.

www.kunstmuseum-singen.de



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