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Kunstmuseum Singen – MARK TOBEY

29.03.2022 | QLT Redaktion

Mark Tobey, Sumi I 1957, Sumi Tusche auf Papier, 29,6 x 39,7 cm, Hachmeister, Foto: Heinz Feußner, Courtesy: © Hachmeister Collection

Arnold Stadlers Buch „Mein Leben mit Mark. Unterwegs in der Welt des Malers Mark Tobey“ ist Ausgangspunkt für die Ausstellung mit Werken Mark Tobeys, die das Kunstmuseum Singen vom 2.4. bis zum 19.6. zeigt. Rund sechzig Arbeiten – Temperabilder, Gouachen, Tuschen und Graphiken aus internationalen, meist privaten Sammlungen, ausgewählt von Arnold Stadler, spannen einen weiten Bogen.

Tobeys Vielschichtigkeit reicht von figurativen Arbeiten bis hin zu seinen ikonischen „white writings“, die 1944 erstmals in New York ausgestellt wurden. Sie hatten großen Einfluss auf die weitere Kunstentwicklung, auch auf Jackson Pollock. Einflüsse fernöstlicher, amerikanischer und europäischer Kunst, unterschiedlicher Religionen und Philosophien führte Tobey zusammen und schuf etwas Neues von großer Strahlkraft. Tipp: Die Galerie Vayhinger in Singen zeigt parallel eine Ausstellung unter dem gleichen Titel. Das Projekt wird in Kooperation mit ARTOMA GmbH Kunst- und Kulturmanagement, Hamburg und der freundlichen Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Bremen durchgeführt.

Mark Tobey, geboren 1890 in Centerville (USA), verstorben 1976 in Basel, ist einer der großen Maler der Moderne sowie bedeutender Wegbereiter des Abstrakten Expressionismus und des europäischen Informel. Der Schriftsteller Arnold Stadler, geboren 1954 in Meßkirch, schätzt die Kunst Mark Tobeys seit seinen Studententagen. Der Georg-Büchner-Preisträger begibt sich, Einfühlung mit Recherche verbindend, auf eine sehr persönliche Reise in Mark Tobeys Welt.

www.kunstmuseum-singen.de



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