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Hesse Museum Gaienhofen – Ilse Schneider-Lengyel.

04.04.2022 | QLT Redaktion

Ilse Schneider-Lengyel, 1935, Foto: Bildarchiv der Bayrischen Staatsbibliothek München

Ilse Schneider-Lengyel. Fotografin, Ethnologin, Dichterin

Das Hesse Museum Gaienhofen startet die Kultursaison 2022 mit der Ausstellung „Ilse Schneider-Lengyel. Fotografin, Ethnologin, Dichterin“ die einen Querschnitt durch das vielschichtige Werk bietet.

Ausgestellt werden größtenteils noch unveröffentlichte Fotoarbeiten aus dem Nachlass. Zudem sollen Entwürfe und Notizen, Manuskripte und Briefe, die ebenfalls aus ihrem Nachlass stammen, auch die Publizistin und Schriftstellerin Ilse Schneider-Lengyel vorstellen. Die verschiedenen Arbeiten und Materialien zeichnen das Porträt einer Künstlerin, die, wie nur wenige in Deutschland, Avantgarde und Ethnologie miteinander verbunden haben. Ihr künstlerisches Credo formulierte Ilse Schneider-Lengyel in einem Brief an Arno Schmidt vom 31.3.1958: „Die Naturvölker mit ihrem Götter-Dämonenbegriff sind mir näher; der tierische Ernst fällt weg; zwischen Kult und Opfer: die kleine Spanne „Spiel“ bleibt.“ Die Ausstellung der Literarischen Gesellschaft Forum Allmende wird kuratiert von Peter Braun und Oswald Burger in Zusammenarbeit mit dem Hesse Museum Gaienhofen. Sie dauert bis 19.6. und ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung wird von einem ausführlichen Rahmenprogramm wie Führungen, Vorträgen und Workshops begleitet.

Weitere Infos & Kontakt:
hesse-museum@gaienhofen.de, www.hesse-museum-gaienhofen.de



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