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Friedrichshafen – Pfingstferien im Zeppelin Museum

02.06.2022 | QLT Redaktion

Foto: Denger

Die weltgrößte Sammlung zur Luftschifffahrt, das größte erhaltende Wrackteil der LZ 129, die originalgetreue begehbare Teilrekonstruktion der Hindenburg, 3D Filme, interaktive Experimentierstationen und die verlängerte Ausstellung „Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee“ – das alles und noch viel mehr wird bei einem Besuch im Zeppelin Museum geboten. Das ideale Programm für die Pfingstferien! Auf über 4000 m² entdecken die Besucher die Welt des Grafen Zeppelin, lernen die Pioniere der Luftschifffahrt und die Firmen kennen, die aus dem Zeppelin Unternehmen hervorgegangen sind. Am Flugsimulator werden große und kleine Museumsgäste selbst zum Kapitän. Basierend auf realen Forschungs Szenarien des modernen Zeppelin NT kann man die speziellen Flugeigenschaften eines Zeppelins kennenlernen. Mit dem Museumskoffer gehen Kinder im Zeppelin Museum auf Reisen. An vielen Stationen im Gebäude können sie Aufgaben lösen, Karten sammeln und so spielerisch die Welt der Giganten der Lüfte entdecken – der Koffer eignet sich ideal, um zuhause das Abenteuer Zeppelin noch weiterleben zu lassen.

Das Zeppelin Museum im denkmalgeschützten ehemaligen Hafenbahnhof beherbergt außerdem eine beachtliche Kunstsammlung, die die großen Meister aus Süddeutschland vom Mittelalter bis zur Neuzeit versammelt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Werke der Künstler, die sich während des Dritten Reichs an den Bodensee in die „Innere Emigration“ zurückzogen.

Noch bis zum 6.11. zeigt das einzigartige Museum am Bodensee in der Ausstellung „Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee“ länder- und gattungsübergreifend das wechselseitige Beziehungsgeflecht zwischen Kunst und Literatur am Bodensee vom 19. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart. Die Ausstellung zeigt, wie zahlreiche Künstler und Schriftsteller gemeinsame Projekte realisierten und sich gegenseitig unterstützten. Es entstanden Kooperationen für Bücher, aber auch für literarische und künstlerische Porträts. Zu sehen sind Werke von Otto Dix, Annette von Droste-Hülshoff, Ernst Würtenberger und Heinrich Ernst Kromer, das Porträt Rainer Maria Rilkes von Mathilde Vollmoeller-Purrman, das Holzschnittporträt Thea Sternheims von Conrad Felixmüller oder das Porträt Robert Binswangers von Ernst Ludwig Kirchner.

Die Besucher sind eingeladen, es sich im als Wohnzimmer entworfenen Ausstellungsraum gemütlich zu machen, zu verweilen, zu schauen und zu lesen. Gerne in den eigens produzierten Museumshausschuhen.

www.zeppelin-museum.de



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