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Die DUCKOMENTA geht in die Verlängerung!

14.05.2020 | QLT Redaktion

Foto: Mundschutz DUCKOMENTA – Kloster Schussenried

Noch bis 14. Juni 2020 macht die DUCKOMENTA Halt im Kloster Schussenried. In der Wanderausstellung gibt es bekannte Werke der Kunstgeschichte zu bewundern – in Entengestalt.

Was wäre, wenn sich parallel zur Menschheit und gänzlich unentdeckt eine Enten-Zivilisation entwickelt hätte? Dieser amüsanten und nicht ganz ernst gemeinten Fragestellung geht die neue Sonderausstellung DUCKOMENTA im Kloster Schussenried nach.

Seit 1986 lädt die Kulturaustellung DUCKOMENTA ein zu einer Entdeckungsreise der besonderen Art. Hervorgegangen aus einem Kunsthochschul-Seminar entwickelte sich die DUCKOMENTA zu einem Publikumsmagneten, der insgesamt knapp 500 Werke umfasst und bereits mehr als 2 Millionen Menschen erreicht hat. Geleitet wird sie vom emeritierten Kunstsoziologie-Professor Eckhart Bauer, zu den Aktiven gehören Anke Doepner, Professor Volker Schönwart, Rüdiger Stanko und Ommo Wille.

Der Besucher lernt in der Austellung die Geschichte und die Kunst einer mysteriösen Entensippe, genannt die „interDucks“, kennen. Unterhaltsam und spielerisch nehmen sie die Besucher mit zu den Höhepunkten der Kunstgeschichte; von der Felsbildmalerei durch die Hochkulturen der Antike bis hin zu Meisterwerken der Moderne. Von Dötzi bis Duckfretete, von Mona Lisa bis Elvis Duckley präsentiert die Ausstellung im Kloster rund 270 Werke und Porträts großer Meister und Persönlichkeiten in frechen Neuinterpretationen. Hier sind wichtige Namen der Geschichte, von Leonardo und Napoleon bis van Gogh und Einstein im Federkleid vereint. Aber auch vor den Ikonen des 20. Jahrhunderts wie Picasso, Lenin, Marilyn Monroe und dem Bauhaus macht die Verfremdung nicht Halt. So wird die Ausstellung etwas für die ganze Familie: Die Kleinsten erfreuen sich an den lustigen Enten-Bildnissen und die Erwachsenen können miträtseln, welches berühmte Kunstwerk gerade persifliert wird.

Bei allen Besuchern steht vor allem der interaktive Teil der Ausstellung hoch im Kurs. Um sich vorstellen zu können, wie man selbst im Entenuniversum aussehen würde, haben sich die Künstler etwas Besonderes einfallen lassen; Der schräge Blick auf das geschnäbelte Spiegelbild ist ein großer Spaß, der den Ausstellungsraum oft mit Gelächter erfüllt.

Die Ausstellung umfasst Installationen, Gemälde, Zeichnungen und Gegenstände, die so täuschend echt wirken, als hätte es tatsächlich eine Enten-Zivilisation gegeben. Auch wenn bei den Exponaten immer augenzwinkernder Humor mitschwingt, kann man ihnen ihren künstlerischen Wert nicht absprechen. Alle Werke sind nicht einfach am Computer entstanden, sondern echte Malerei und Bildhauerei.

Ein besonderes Mitbringsel – gerade in Corona-Zeiten – ist der lustige „Schnabelschutz“, der im Shop des Klosters erhältlich ist.

www.kloster-schussenried.de



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