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Das Historische Museum des Kantons Thurgau teilt mit:

03.11.2020 | QLT Redaktion

Marie Elise Bachmann nimmt ihren Besuch mit auf eine Zeitreise.

Stippvisite aus der Vergangenheit

Schloss Frauenfeld aus dem 13. Jahrhundert hat einst ihr gehört. Als letzter Spross einer Stettfurter Richterdynastie vermacht Marie Elise Bachmann (1879 – 1955) das Gebäude dem Kanton. Was ist aus ihrem Legat geworden?

Nebst dem Schloss hat Marie Elise Bachmann den gesamten Nachlass ihrer kultur – , reise – und sammelfreudigen Familie dem Thurgau überlassen – darunter Kunstschätze, Waffen, exotische Souvenirs, persönliche Herzensdinge und Kuriositäten. An der öffentlichen Führung vom Samstag, 14. November 2020 schlüpft Historikerin Iris Hutter in die Rolle der grosszügigen Schenkerin, reist von 1915 ins 2020 und nimmt den Wandel «ihres Schlosses» in Augenschein.

Erinnerungen und Lieblingsstücke
Auf dem Streifzug durch ihre ehemaligen Gemächer stösst Marie Elise auf ihre Lieblingsstücke aus der Familiensammlung und erzählt dem Publikum ihre Erinnerungen daran. Auch fällt ihr auf, dass sich die Räume seit ihrer Zeit verändert haben – ob ihre Gäste erraten, wo früher eine Geheimtür verborgen war, in welche Richtung die ursprüngliche Treppe verlief und unter welchem Verputz sich meisterhafte Kunstwerke versteckten ? Als krönender Abschluss präsentiert die Zeitreisende eine aussergewöhnliche Tapete, die einst Maries Mutter Anna Gertrud Lüti vor der Zerstörung rettete, und das Museum nun mittels multimedialer Inszenierung zum Leben erweckt. Die Reise in die Welt von M arie Bachmann beginnt um 15 Uhr im Schloss Frauenfeld, der Eintritt ist frei und es gilt eine Maskenpflicht. Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung über Museumswebseite erforderlich: historisches-museum.tg.ch



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