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art KARLSRUHE – Klassische Moderne & Gegenwartskunst

12.02.2020 | QLT Redaktion

Foto: Messe Karlsruhe, Jürgen Rösner

Die 17. Ausgabe der art KARLSRUHE – Klassische Moderne und Gegenwartskunst vom 13. bis 16.2. vereint 210 national sowie international renommierte Galerien aus 15 Ländern in den Karlsruher Messehallen. Der artROOM Konstanz, Galerie & Einrahmungen Heike Schuhmacher aus Überlingen, Hegau Bodensee Galerie Singen und THE VIEW Salenstein in Kooperation mit Brouwer Edition und Fotografien von Dierk Maass sind ebenfalls vor Ort auf der art KARLSRUHE und präsentieren an ihren Ständen altes und neues aus ihrem Portfolio.

Weitere Infos zur Messe unter www.art-karlsruhe.de

Counting Sheep von Uwe Langmann

artROOM Konstanz (Halle 1 / Stand V06)
Galerieprogramm für die art KARLSRUHE 2020

Der artROOM Konstanz nimmt zum fünften Mal an der art KARLSRUHE teil und präsentiert ein innovatives Ausstellungskonzept auf 125 Quadratmetern in Halle 1. Uwe Langmann, erster Galeriekünstler des artROOM Konstanz und bekannt für seine poetischen Fotografien, wird in einer „One Artist Show“ präsentiert. Besucher können sich während der Messe auf den persönlichen Dialog mit dem Künstler freuen. Als zeitgenössische Galerie widmet der artROOM Konstanz erstmalig und exklusiv für die art KARLSRUHE dem US-amerikanischen Künstler Theodoros Stamos (*31.12.1922–†02.02.1997) eine „One Artist Show“. Der Künstler mit griechischen Wurzeln gehört der ersten Generation der abstrakten Expressionisten an und beeindruckt mit ausdrucksstarker Farbfeldmalerei. Die Galerie fördert schon jeher Frauen in der Kunst, wie die Jungkünstlerin Anna van den Hövel, Cherry Goldenberg, Elica Tabakova, Silvia Strobos, etc. Raumgreifend wird das Ausstellungsprogramm durch die Skulpturen von Karl Orth, Claus Peter Krögler und Miriam Lenk aus Bodman erweitert. Ergänzungen zum Ausstellungsprogramm und inspirierende Kunstwerke findet man über die Facebook- und Instagram-Seite des artROOM.

www.artroom-konstanz.com

Mr. Brainwash Everyday Life

Galerie & Einrahmungen (Halle 1 / Stand T01)
Heike Schumacher

Die seit 1998 in Überlingen ansässige Galerie (Galerie & Einrahmungen) Heike Schumacher wird zum dritten Mal ihre Künstler auf der art Karls-
ruhe vertreten. Dieses Jahr kommt noch eine „One Artist Show“ des Bildhauers Lilau hinzu. Weitere Skulpturen am Stand der Galerie sind von Axel F. Otterbach aus Bad Waldsee. Malerei zeigen Ralf Bittner, Überlingen; Gabriele Einstein, Bad Buchau und Prof. Jo Bukowski, Aulendorf. Zum Portfolio der Galerie Heike Schumacher gehören hochwertige Originalgrafiken international bekannter Künstler mit besonderem Augenmerk auf die Künstler der Gruppe Zero. Es werden u.a. Prägedrucke von Günther Uecker, Siebdrucke von Otto Piene und Heinz Mack gezeigt. Aber auch Künstler der Pop- und Streetart wie XOOOOX, Mr. Brainwash und Alex Katz werden ausgestellt.

www.galerie-ueberlingen.de

Stefan Bircheneder

The View Contemporary Art
(Halle 4, Stand L01)

Auf der art Karlsruhe 2020 präsentiert THE VIEW vier Künstler, die einen spannenden Einblick in zeitgenössisches Kunstschaffen geben: In seinen meist großformatigen Ölgemälden setzt sich der Regensburger Künstler Stefan Bircheneder (One Artist Show) fotorealistisch mit Industrieruinen und verlassenen Arbeitsorten auseinander. Seine menschenleeren Panoramen und Nahaufnahmen aus stillgelegten Fabriken halten konservatorisch die Entstehung und Entwicklung unserer Industriekultur fest. Bei den Arbeiten aus dem Zyklus „Nur für Personal“, die auch auf der art Karlsruhe zu sehen sein werden, fokussiert sich der Künstler auf die Privatsphäre der Fabrikarbeiter. Die fehlende figürliche Darstellung der Arbeiter im Werk von Stefan Bircheneder wird anhand von Bildobjekten und Leinwandgemälden von Sozialräumen innerhalb von Produktionsstätten aufgehoben. Durch die als Trompe-l’œil angelegten Variationen von Spinden, die einen Einblick in den intimen Rückzugsort der Angestellten gewähren, werden die ehemaligen Arbeiter präsent.
Die am Bodensee lebende Künstlerin Sabine Becker erschafft mit blauem Pigment eigene Farbwelten in ihren Bildern. Neben dem vorherrschenden Kobaltblau setzt sie Akzente mit etwas dunklerem Miloriblau, mit dem sie Netze und Strukturen formt. Die Faszination für die Farbe Blau hat in der Kunstgeschichte eine lange Tradition. Mit ihr assoziiert man die grenzenlose Weite des Himmels und des Meeres, Sehnsucht, Reinheit und Kostbarkeit. Blau hat etwas Geheimnisvolles, Unergründliches, Erhabenes. Das Kobaltblau von Sabine Becker ist ein sattes, üppiges, leuchtendes Blau, dem man sich nicht entziehen kann.
In den Arbeiten des Konstanzer Künstlers Werner Schlotter gehen Form und Werkstoff miteinander eine Verbindung ein und bestimmen den gestalterischen Prozess. Schlotter geht es um die Auseinandersetzung mit der Beschaffenheit des jeweiligen Materials. Diese Auseinandersetzung modifiziert die künstlerische Sprache der verschiedenen Werkgruppen. Zu seinem Werk gehören Holz-, Stein- und Bronze-Skulpturen sowie Terrakotta-Plastiken. Seine Zeichnungen sind sowohl skizzenhafte Kohle-Acryl-Bilder als auch Zeichnungen in Bleistift, Kreide oder Ziegelpigment.
Mit spielerischer Leichtigkeit entwickelt der Kölner Künstler Björn Schülke kinetische interaktive Objekte, die auf äußere Einflüsse und Bewegungen reagieren. Schülkes kreative Arbeiten sind inspiriert von Wissenschaft und Forschung, Raumfahrt und Bionik, Architektur und Leichtbaukonstruktion, Maschinen- und Flugzeugbau, technischem Produkt- und Industriedesign. Der Kölner Medienkünstler erschafft Objekte vom kleinen spielerischen „Solar Kinetic Magnet“ bis zum über 8m großen „Space Observer“, über dessen Funktion, Sinn und Nutzen man in beunruhigender Ungewissheit bleibt.

www.the-view-ch.com