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Soziale Skulptur im vorarlberg museum „FLUCHT“

22.12.2016 | QLT Redaktion

skulpturDie Künstlerin Ines Agostinelli hat für das vorarlberg museum mit über sechshundert Einheimischen und Flüchtlingen, Erwachsenen und Kindern eine Soziale Skulptur geschaffen, die sich mit dem Thema Flucht auseinandersetzt. Workshops in ganz Vorarlberg ermöglichten nachhaltige Begegnungen und Gespräche sowie das Knüpfen neuer Kontakte. Gemeinschaftlich wurden dabei hunderte Modelle von Heißluftballons aus Zeitungspapier unterschiedlichster Herkunftsländer gefertigt.

700 Menschen aus aller Welt, die in Vorarlberg leben haben an der „Sozialen Skulptur“ mitgearbeitet. Gemeinsam haben sie im vergangenen Jahr mit der Künstlerin Ines Agostinelli sechshundert Modelle von Heißluftballons aus Zeitungspapier ihrer Herkunftsländer gefertigt. Diese werden nun in einer raumgreifenden Installation präsentiert, die in dem fast 25 Meter hohen Atrium des vorarlberg museums einen überwältigenden Raumeindruck bietet. Die Modelle verweben die Geschichten und Reflexionen ihrer Schöpfer und die Räume ihrer Entstehung – Räume für Begegnung und Austausch, Auseinandersetzung und Gespräch mit Menschen jeglichen Alters, jeglicher Herkunft und Kultur.
Die Idee zur Sozialen Skulptur entstand aufgrund der großen Migrationsbewegung aus Syrien im Herbst 2015. Ihr Grundthema ist daher „Flucht“. Vertiefend zum Thema werden im Vermittlungsprogramm der Ausstellung Diskussionsworkshops für Schulen angeboten. Zudem findet am 19. März das ganztägige Symposium statt: „Wer wollen wir sein? Flucht, Perspektiven und Utopien“.
Weitere Informationen unter www.vorarlbergmuseum.at/soziale-skulptur
Bildnachweis
Die Fotografien stehen zum Download auf unsere Website bereit: http://www.vorarlbergmuseum.at/museum/presse.html
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an: Sarah Frei, +43 5574 46050-516, s.frei@vorarlbergmuseum.at


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