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KLANGREICH – DIALOG IN ROMANSHORN

21.12.2017 | QLT Redaktion

Die Reihe „klangreich“ in der alten Kirche in Romanshorn bieten einmal mehr die Gelegenheit, außergewöhnliche Künstler und Projekte zu erleben. Nicht nur der Dialog zwischen Musikern aus ganz verschiedenen Bereichen steht dabei im Fokus sowie auch die Begegnung des Publikums mit dem Überraschenden und Unerwarteten. Gleich zu Jahresbeginn am 1. Januar 2018 werden mit „stilleklangraumzeit“ Paul Giger und Marie-Louise Dähler zusammen mit Pudi Lehmann und seinem wunderbaren Klanginstrumentarium, von der riesigen Paiste-Trommel bis hin zum Muschelhorn aufwarten. Das Trio spielt nebst Alter Musik Kompositionen, Fragmente, Transkriptionen sowie Improvisationen, Miniaturen, Prae- und Interludien von atmosphärischer Weite, profunder Tiefe und mitreißender Rhythmik. Eine einzigartige Instrumentation bietet die junge Band „Minua“ am 11. Februar. Diese junge Band macht Musik, die sich extrem zurücknimmt.

Auf ihrer ersten CD präsentieren die E-Gitarristen Kristinn Smàri Kristinnsson und Luca Aaron zusammen mit dem Bassklarinettisten Fabian Willmann betörend schöne, stimmungsvolle Musik. Inspiriert von Renaissance und Impressionismus, nordischer Folklore und Kammermusik, Jazz und Avantgarde verschmelzen die drei Musiker zu einer Einheit, ordnen jegliches Ego dem Gesamtklang unter. Die Grenzen zwischen Improvisation und Komposition verlieren an Bedeutung. Werke aus der mexikanischen Barockzeit lassen sich mit dem „Ensemble Mare Nostrum“ am 25. Februar erleben. „Nueva España“ nennt sich die faszinierende CD des hochkarätig besetzten Ensembles um die argentinische Sängerin Nora Tabbush und den italienischen Gambisten Andrea di Carlo. Präsentiert wird in diesem Programm Musik, die von der indigenen Kultur ebenso geprägt ist wie von der westlichen barocken Kunstmusik.

Das Ensemble Mare Nostrum zählt nicht nur zu den führenden europäischen Ensembles für Alte Musik. Zusammen mit dem aus Mexiko stammenden Cornetto-Virtuosen Josue Melendez und dem spanischen Theorbenspieler Daniel Zapico strahlen die Musiker eine hinreißende südl.ndische Leichtigkeit und Lebensfreude aus. Frühlingsgefühle lässt das „Metrik Art Ensemble“ (Reto Baumann, Luca Liborius, Put Gutsmann & Eli Lässig) am 18. März erwachen. Das aktuelle Programm widmet sich hauptsächlich dem bekannten Aargauer Komponisten Martin Schlumpf und dessen Werk „Frühling“ aus seinen „Vier Jahreszeiten“, welches auch für vier Schlagzeuger komponiert wurde. Zusätzlich sind Kompositionen von Matthias Eser, Luigi Marinaro und Tomer Yarev zu hören, die den „Frühling“ ergänzen und kontrastieren. „klangreich schenken“: Ein Gutschein für eine Veranstaltung der GLM ist ein ebenso schönes wie sinnvolles Geschenk, das Freude bereitet und ein besonderes kulturelles Engagement unterstützt.


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www.klangreich.ch


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