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Jazznojazz Festival zum Achtzehnten!

27.09.2016 | QLT Redaktion

SF Jazz Collective photograhed in San Francisco, CA October 23, 2015©Jay BlakesbergEin festen Platz im Kalender aller Liebhaber des Jazz wie auch seiner Facettenreichen Variationen hat sich das Zürcher jazznojazz Festival im Laufe von achtzehn Jahren erobert. Vom 1. bis 5. November 2016 macht es seinem Namen alle Ehre und präsentiert über zwanzig Konzerte auf drei Bühnen in der Gessneralle Zürich. Präsentiert werden frische Sounds und Künstler aus Jazz und jazzaffinen Genres. Unterstützt von der langjährigen Hauptsponsorin Zürcher Kantonalbank sowie Co-Partner Migros-Kulturprozent.

Eine bunte Mischung

Für Neues offene Jazz-Koryphäen wie Ibrahim Maalouf, Richard Galliano, Joshua Redman/Brad Mehldau Duo, David Sanborn und das SFJazz Collective, Groove-Legenden wie St Germain und Bugge Wesseltoft, die bezaubernden Stimmen von Regina Spektor, Hindi Zahra, China Moses, Y’akoto, Alina Amuri und Sarah McKenzie sowie angesagte Newcomers wie Lucky Chops, Jacob Collier und GoGo Penguin sorgen für den faszinierenden jazznojazz-Mix.

Bereits Dienstagabend steht jazznojazz in den Startlöchern

Erstmals seit der Eröffnung von jazznojazz im Jahre 1998 beginnt das Musikfestival nicht am Mittwoch, sondern bereits am Dienstagabend: Das Eröffnungskonzert am 1. November bestreitet die UK-Kultband The Cinematic Orchestra auf der Gessnerallee-Hauptbühne, für die neuen «Late Night Sessions» im «Stall 6» konnten The New Mastersounds verpflichtet werden.


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Eva Bur

Eine Extraportion Jazz am Mittwoch, Orientalische Einflüsse am Donnerstag

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Brad Mehldau & Joshua Redman

Jazz-Jazz dann am Mittwoch, 2. November: Zuerst das magistrale Duo des Saxofonisten Joshua Redman und des Meisterpianisten Brad Mehldau, dann süffiger Groove-Jazz mit dem bestens bekannten David Sanborn, begleitet vom Trio des Ausnahmebassisten Christian McBride.
Orientalisch angehauchte Sounds dann am Donnerstag: Hindi Zahra zelebriert ihren Desert-Blues mit viel Soul, bevor dann der derzeit wohl angesagteste Trompeter überhaupt, Ibrahim Maalouf, mit seinem «Red and Black Light»-Projekt den Dancefloor ausrollt.

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Ibrahim Maalouf

Groovige Sounds am Freitag

Groovig gehts traditionellerweise auch am Freitag her und zu: Als Schweizer Konzertpremière bläst die wilde, junge New Yorker Brassband Lucky Chops zum Sturm, bevor dann die Club-Legende St Germain ihren Jazzy Deep-House zum Besten gibt. 

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St Germaine

Musik Nonstop am Samstag

Gleich drei Konzerte gibt’s am Samstag, dem letzten Festivalabend: Um 16.30 Uhr das renommierte SFJazz Collective, ab 19.00 Uhr der ZKB Special mit dem New Musette Quartet von Richard Galliano sowie dem Kurzauftritt des Marie Krüttli Trios, dem Gewinner des diesjährigen ZKB Jazzpreises. Zum Schluss eine der aufstrebendsten Singer-Songwriterinnen: Regina Spektor verzaubert ihre immerzahlreicheren Fans mit Songpreziosen, intelligenten Texten und glockenheller Stimme.

Auch die zweite Festivalbühne kann sich sehen lassen

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Jacob Collier

„>Die zweite Festivalbühne, die dieses Jahr im Nordflügel der Gessnerallee eingerichtet wird, präsentiert angesagte Newcomer der internationalen Jazzszene: Am Mittwoch die Pianistin Sarah McKenzie im Trio und den umwerfenden Jacob Collier in einer Solo-Performance. 

Am Donnerstag Alina Amuri, die wohl schönste Soulstimme der Schweiz sowie die «20 Years Jubilee Session» von Bugge Wesseltofts «New Conception of Jazz».
Am Freitag die Schweizer Gipfelstürmer «Hildegard Lernt Fliegen» mit Sänger
Andreas Schaerer und das britische Akustik-Jazz und Electronica-Trio GoGo Penguin. Am Samstag schliesslich zwei jazzige Soul-Ladies: Y’akoto und China Moses, mit ihren Bands.

Auch im Stall 6 gibt’s was auf die Ohren

Zum ersten Mal bittet jazznojazz zu den «Late Night Sessions» im Stall 6 der Gessnerallee: Die legendären The New Mastersounds eignen sich mit ihrem rohen Instrumentalfunk bestens für eine schweisstreibende Tanzparty zu später Stunde.

Alle jazznojazz-Konzerte sind einzeln buchbar, doch selbstverständlich gibt es auch Festival- und Tagespässe. Tickets kann man online via www.jazznojazz.ch bestellen oder direkt bei allen Ticketcorner-

Verkaufsstellen beziehen. Aber Beeilung ist angesagt! Einzelne Konzerte wie Regina Spector und Lucky Chops nähern sich jetzt schon dem ausverkauft.


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