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IST DA WER? – Neue Spielzeit am Theater Konstanz

20.09.2017 | QLT Redaktion

„Seien wir aufrichtig. Hören wir auf, von Gott und von Religionen zu reden, wenn wir in Wirklichkeit nächtlichen Schreien lauschen sollten, vielleicht selber schreien möchten.“ Adolf Holl.

„Ist da wer?“ fragt das Theater Konstanz in dieser Spielzeit. Eine Macht? Eine Kraft? Ein Glaube? Eine Hoffnung? Eine Idee? Eine Orientierung? Ein Mitmensch? Jemand, der versteht? Jemand, der nachfragt? Jemand, der schreit? Jemand, der zuhört? Das Theater Konstanz will eine der wichtigsten Fragen, die danach, wie wir eigentlich leben wollen, nicht den Ämtern und Amtskirchen überlassen. Das Theater Konstanz freut sich auf Ihre Zweifel. Die Spielzeit 2017/2018 am Theater Konstanz bietet klassische und moderne Stoffe, außergewöhnliche und junge Regien, Musik und Wortgewalt, Gottvertrauen und Zweifel, Gut und Böse. Eine spannende und herausfordernde Spielzeit. Mit einem starken Premierenwochenende startet das Theater Konstanz in die nächste Spielzeit. Premiere hat am 29.9. im Stadttheater Bulgakows „Der Meister und Margarita“ in der Regie von Andrej Woron. Da darf man sich wieder auf eine bildgewaltige Inszenierung freuen. Der Teufel in Person des Schwarzmagiers Voland lehrt die Moskauer das Fürchten und lässt sie an ihrer Wahrnehmung zweifeln. In der Spiegelhalle feiert am 30.9. die aberwitzige Groteske „Adams Äpfel“ des dänischen Filmregisseurs Anders Thomas Jensen Premiere. Eine bitterböse Komödie über den schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus, über die Macht der Selbsttäuschung und nicht zuletzt über die Erlösung durch Apfelkuchen. Ergänzt wird der Premierenreigen durch „Penthesilea“ am 1.10. in der Werkstatt des Theater Konstanz – im Fokus Penthesilea, Königin der Amazonen und der griechische Kriegsheld Achill.

www.theaterkonstanz.de


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