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„Es gibt ein Leben nach der Flucht…“

28.06.2017 | QLT Redaktion

„…doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang.“, schreibt Ilija Trojanow. Der Schriftsteller floh als Kind mit seiner Familie aus Bulgarien. In Köln wurde er jüngst mit dem Heinrich-Böll-Preis ausgezeichnet. In seinem Buch „Nach der Flucht“ erzählt er von sich, als Stellvertreterfigur für alle Geflüchteten, aber er hat auch mit vielen Flüchtlingen gesprochen. Trojanow schreibt in dem im Mai 2017 erschienenen Buch vom Gefühl der Einsamkeit, vom Anderssein und der eigenen Geschichte, die man für immer mit sich trägt, die aber in der neuen Heimat und im Alltag nahezu unbedeutend zu sein scheint. Auf Einladung von Raum³ und der Stadtbücherei Konstanz wird der preisgekrönte Schriftsteller am 11. Juli um aus seinem Buch lesen. Die Einführung, Moderation und das Gespräch wird geleitet von Judith Zwick. Die Lesung findet in Kooperation mit den Integrations- und Flüchtlingsbeautragten und dem Kulturbüro der Stadt Konstanz um 19:30 im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums statt, der Eintritt kostet 14/10 Euro. Die Getränkeeinnahmen des Abends gehen an das Café Mondial Konstanz e.V.

Foto 1: Thomas Dorn, Autor Ilija Trojanow in London, April 2015; Foto 2: Buchcover „Nach der Flucht“


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