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Warum Bülent Ceylan’s Mutter gratis Brötchen kriegt

02.11.2016 | QLT Redaktion

neues-bild* Interview mit Bülent Ceylan * Im Oktober hatte Zita Hille, unsere Jungredakteurin und Praktikantin beim QLT-Magazin, die Möglichkeit, Bülent Ceylan, den Kult-Komödianten zu interviewen. Bülent Ceylan ist momentan mit seiner Show „KRONK“ auf Deutschland-Tour und wird am 2. und 3. Dezember in Ravensburg zu sehen sein.

QLT: Hey, Bülent, cool, dass Du da bist! Geht es Dir gut?

B.C.: Hi! Ja, ziemlich. Habe nur etwas Muskelkater von meinem „Schlag den Star“-Auftritt am Samstag. Fabian Hambüchen hat zwar verdient gewonnen, aber ich habe mein Bestes gegeben.


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QLT: Das hat man gesehen. Du bist ja momentan ziemlich viel unterwegs – schon seit dem 4. Februar auf Deutschland-Tour mit Deinem neuen Programm „KRONK“. Macht es noch Spaß?

B.C.: Total! Ich liebe die Show und stehe voll und ganz dahinter. Sie ist auch nie 100% gleich und ich verändere sie ständig. Improvisation ist Standard für mich – deswegen lohnt es sich sogar, meine Auftritte öfter zu besuchen. Es wird IMMER anders sein! Und live ist es sowieso viel besser, als im Fernsehen – das höre ich zumindest oft von meinem Publikum. Ich verspreche 2×45 Minuten Entertainment, Spaß und Erlebnis!

QLT: Dann können wir uns ja schon auf die Show in Ravensburg freuen! Gab es auf Deiner Tour bisher ein besonders außergewöhnliches oder lustiges Ereignis, mit dem Du gar nicht gerechnet hast?

B.C.: Ja, witzig, dass Du fragst! Bei meiner Show in Saarbrücken, als ich gerade auf der Bühne stand und spielte, kam der Bühnenkameramann plötzlich nah auf mich zu und stellte sich mir dauernd in den Weg. Ich versuchte, mich nicht ablenken zu lassen und spielte weiter, doch plötzlich nahm der Mann seine Mütze ab und fing an zu lachen – es war Chris Tall! Das war echt eine Überraschung und total lustig. Schaut es Euch unbedingt auf der Tour-DVD an!

QLT: Du bist bei „Schlag den Star“, spielst in ausverkauften Hallen, sogar Stadien und wirst auf der Straße wiedererkannt – Wolltest Du schon immer so berühmt werden?

B.C.: Um ehrlich zu sein, hätte ich mit so viel Erfolg nie gerechnet. Damals war mein höchstes Ziel, mal eine Kleinkunsthalle voll zu kriegen. Ich bin echt dankbar für meine Fans, die mich so tatkräftig unterstützen.

QLT: Was sagen Deine Liebsten zu der Berühmtheit?

B.C.: Meine Mutter ist total stolz und freut sich, weil sie ihrem Bäcker erzählt hat, dass sie meine Mutter ist.. Seitdem kriegt sie immer ein Brötchen umsonst dazu. Meine ganzen Freunde, die mich teilweise schon seit Jahren begleiten, nehmen das ganz locker und sehen mich immer noch als Bülent, ihren Freund und Quatschkopf, anstatt als Star.

QLT: In Deiner Show und in Deinen 18 Jahren Bühnenspiel schlüpfst Du ja in die verschiedensten Rollen – unter anderem auch Frauen. Hast Du Dir das abgeschaut oder hattest Du einen Lehrer?

B.C.: Ich war damals auf einer Comedy-Schule. Damit es aber auch authentisch bleibt, muss sich aber jeder Künstler gewisse Dinge selbst abschauen und beibringen. Mein Rock’n’Roll-Image und das Schubladendenken, das ich anspreche, sind mein Markenzeichen,es waren meine und Roland Junghans‘ Idee, mit dem ich viel zusammenarbeite.

QLT: Was ist denn für die Zukunft so geplant momentan?

B.C.: Natürlich freue ich mich schon sehr auf die Tour, die bald weitergeht. Zusätzlich kommt im September 2017 mein Film „Verpiss Dich, Schneewittchen“ in die deutschen Kinos. Ich spiele darin Sammy, einen Jungen, der Rockstar werden will. Wird richtig lustig! Außerdem eröffne ich bald die „Bülent Ceylan – Stiftung“, denn ich will meinen Namen und Erfolg auch für gute Zwecke nutzen.

QLT: Das ist echt cool! Wie gehst Du eigentlich mit den ganzen negativen Stimmen in der Öffentlichkeit um? Ist das manchmal schwer für Dich?

B.C.: Manchmal lese ich das und rege mich total drüber auf. Dann realisiere ich aber meine Reaktion und komme sehr schnell wieder runter – negative (nicht konstruktive!) Kritik wird es immer geben. Eher sollte man sich auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren.

QLT: Da hast Du Recht. Noch eine letzte Frage: Warum sollte jemand genau zu DEINER Show kommen?

B.C.: Hmm. Ich denke, weil es bei mir nicht langweilig wird und weil man nicht oft einen deutschen Türken trifft, der sich auf einzigartige Weise über so ziemlich alles lustig macht, besonders sich selbst. Ich verspreche, dass ich mein Bestes geben werde, damit die Leute nach der Show mit einem Lächeln herausgehen werden.

QLT: Das hört sich hammer an! Vielen Dank für Deine Zeit und viel Glück und Spaß auf der Tour! Bis Dezember in Ravensburg!

B.C.: Bis dann, ich freue mich drauf!

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Foto: Ralph Larmann

1 Kommentar


  1. Rolf Michael sagt:

    Ehrlich gesagt war ich nie ein Fan von Bülent. Aber nach dem Interview schaue ich mir in Zukunft mehr von Ihm an. Super sympathisch…passt.


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