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AUSSTELLUNG IM HESSE MUSEUM GAIENHOFEN

21.12.2017 | QLT Redaktion

„Der Künstler Ernst Würtenberger (1868-1934) und die literarische Szene“ Das Hesse Museum Gaienhofen eröffnete am Sonntag, den 3. Dezember 2017 die Ausstellung „Der Künstler Ernst Würtenberger (1868-1934) und die literarische Szene“. Ernst Würtenberger, 1868 in Steißlingen geboren, wuchs im schweizerischen Emmishofen auf. Schon früh hatte Ernst Würtenberger vielfältige Beziehungen zur literarischen Szene am Bodensee und in der Schweiz geknüpft. Er verkehrte mit den Dichtern Emanuel von Bodman, Heinrich Ernst Kromer und Emil Strauß.

Ernst Würtenberger verfasste Aufsätze für Wilhelm Schäfers Kulturzeitschrift „Die Rheinlande“, schuf ebenso grafi sche Beiträge u.a. für Das Bodenseebuch und trat als Autor von Büchern über Arnold Böcklin, Jean-Auguste-Dominique Ingres und Hans Thoma hervor. Zahlreiche Kontakte pfl egte er mit dem Schweizer Autor und Literaturkritiker Josef Viktor Widmann und dessen Sohn, dem Maler und Schriftsteller Fritz Widmann. In Zürich gab es enge Verbindungen zum Literaturhistoriker Adolf Frey und zum Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung, Hans Trog. Über den Hottinger Lesezirkel lernte er die Schriftsteller Hermann Hesse, Ernst Zahn, Jakob Bosshart und Jakob Christoph Heer kennen.

Die Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen beleuchtet anhand von Briefen, Publikationen, Widmungen und Grafi ken dieses facettenreiche Bild des literarisch interessierten Künstlers Ernst Würtenberger. Parallel zur Ausstellung zeigt die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz den Maler Ernst Würtenberger mit Fokus auf seine Zürcher Jahre und seine Bedeutung für die Schweizer Kunst- und Kulturszene jener Zeit. Die Ausstellung dauert bis 6. Mai 2018 und ist freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr zu sehen.


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Kunstmuseum St. Gallen

www.hesse-museum-gaienhofen.de



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