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19. JAZZ am SEE „Grenzgänge – Jazz und mehr“

19.01.2017 | QLT Redaktion

wollny1Von Anfang an steht JAZZ am SEE für außergewöhnliche musikalische Grenzgänge, Begegnungen verschiedener Kulturen und Genres, aber auch großer Stimmen des Jazz.
Dafür hat sich die Reihe einen renommierten Platz in der Jazzszene geschaffen. Ein Konzert mit der Musikerlegende Charlie Mariano war der Beginn der Reihe. Viele weitere unvergessliche Konzerte mit beeindruckenden Künstlern aus der ganzen Welt folgten. Auch in diesem Jahr wird es wieder musikalische Entdeckungen und Überraschungen geben. Ein feines, spannendes und internationales Programm, das Raum für musikalische Grenzgänge gibt. Spektakulär bereits der Auftakt. Am 9. Februar werden die 19. JAZZ am SEE von dem „deutsch-französischen Glücksfall“ – Duo Michael Wollny (p) & Vincent Peirani (acc) eröffnet. Das Duo stellt sein neues Programm und hochgepriesenes Album „Tandem“ vor. Die beiden Musiker bringen 10 Echo-Jazzpreise auf die Bühne. Allein acht der begehrten Trophäen gehen auf Michael Wollny.
„Michael Wollny zählt zu den Besten im Jazz.“ Die FAZ nennt ihn den „vollkommenen Klaviermeister“. Mit Vincent Peirani („was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina entlockt, hat man so noch nicht gehört“ Süddeutsche Zeitung) verbindet Michael Wollny eine faszinierende Seelenverwandtschaft. Gemeinsam lassen sie magische Momente entstehen, die sich jeglicher Kategorisierung entziehen. Klassik, Jazz, Rock & Pop, Minimal Musik, Indie und Neue Musik sind hier keine eigene Genres, sondern bilden das Vokabular eines im Augenblick entstehenden Dialogs zweier Meister auf der Höhe ihrer Kunst. Ein musikalisches Gipfeltreffen auf dem Höhrenberg.
Jazz und mehr!
OUM gilt als die moderne Stimme des Orients. In Marokko wird sie geradezu verehrt und ist längst kein Geheimtipp mehr, für uns ist sie die Entdeckung einer Ausnahmekünstlerin. Die Sängerin und Songschreiberin verbindet orientalische Musik mit Elementen des Jazz und der spanischen Musikkultur, setzt traditionelle Akzente, modern interpretiert. Dabei werden die Klänge von Oud und arabischen Percussioninstrumenten mit Kontrabass und Trompete und der ausdrucksstarken Stimme Oums zu einem atmosphärisch dichten und eindringlichen Klangteppich „Zarabi“ verwebt. Fragil und kraftvoll, verwirrend und faszinierend und zu erleben am 25. April.
Ebenfalls zum ersten Mal bei JAZZ am SEE: Das Jan Lundgren European Quartet stellt am 3. Mai sein neues Album (Release 2017) „Potsdamer Platz“ vor. Der schwedische Pianist Jan Lundgren, ist ein universeller Klangarchitekt, gleichermaßen inspiriert von europäischer Klassik, skandinavischer Volksmusik und dem Great American Songbook.
Das Beste aus diesen Welten fügt er spielerisch zu einem vielschichtigen Gebäude mit faszinierend gestalteten Räumen, kuscheligen Ecken, klarem Design, nostalgischen Erinnerungsstücken und einem Loft mit Raum für Improvisationen zusammen. Ein „Jazz-Haus“, in dem man gerne wohnen möchte.
Immer wieder ein Highlight bei JAZZ am SEE – ein Konzert mit Gregor Hübner (vl) und Richie Beirach (p). Das Duo gilt als eines der faszinierendsten Jazz-Duos, dessen Improvisationen eine lyrische Melange zwischen Jazz und klassischer Musik darstellen.
„70 plus 50 Jahre“ bringen die beiden Ausnahmemusiker nun auf die Bühne und sie feiern am gleichen Tag Geburtstag. Darüber hinaus begehen sie 2017 ihr 20jähriges Bühnenjubiläum im Duo. Wenn das kein Grund für eine Geburtstagstour ist. Gregor Hübner lebt und arbeitet als äußerst erfolgreicher Musiker und international gefragter Komponist in New York. Richie Beirach ist einer der großen und meist geschätzten Jazzpianisten. Er arbeitete u.a. mit Chet Baker, Stan Getz, Wayne Shorter und Dave Liebman. Von Anfang an bei JAZZ am SEE, begeistern sie immer wieder aufs Neue mit ihrer Kongenialität (17. Mai).
„Der heißeste Pianist im Jazz“, schrieb der Guardian über Tigran Hamasyan. Jung und verdammt gut, könnte man hinzufügen. Bereits mit 18 Jahren gewann der 1987 in Armenien geborene Pianist den renommierten Thelonious-Monk-Wettbewerb. Herbie Hancock, Chick Corea und Brad Mehldau zählen zu seinen Bewunderern. Der Echo-Jazzpreisträger 2016 kommt nun mit seinem neuen Soloprogramm „An ancient observer“ zum ersten Mal zu JAZZ am SEE. Armenische Volksmusik trifft amerikanischen Jazz am 20. Oktober.
Rebekka Bakken, die charismatische Sängerin aus Norwegen und JAZZ am SEE, das ist eine ganz besondere Beziehung. Mehrfach hat sie in Allensbach begeistert und ihr Publikum verzaubert. Und auch mit ihrem neuen Programm kommt sie auf ihrer „Most Personal“ – Tour im November (genauer Termin tba) nach Allensbach. Begleitet von ihren kongenialen Musikern in der intimen Atmosphäre von JAZZ am SEE – Ein Abend zum Niederknien.
Ein weiteres JAZZ am SEE-Konzert ist derzeit in Planung Infos, VVK, Jazzpass und Einzelkarten: Kultur- und Verkehrsbüro Allensbach, Tel. +49 (0) 7533 / 801 35. www.allensbach.de., kulturbuero@allensbach.de


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