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| Littering | ||
oder die Verwahrlosung unserer Gesellschaft Wie habe ich mich auf den Frühling und meine allmorgendlichen Spaziergänge mit meiner Hündin Chica durch den Wald gefreut. Aber was mich nach der Schneeschmelze erwartete, waren nicht etwa wunderschöne Frühlingsblumen sondern ein Wald gespickt mit Müll. Überall Zigarettenschachteln, Kippen, Flaschen, Tempos - alles ist vertreten bis hin zur Matratze, zu Fahrrädern, Reifen und Problemmüll. Eine Verwahrlosung sondergleichen. Die Respektlosigkeit gegenüber Natur und Tieren kennt keine Grenzen. HIER GEHT'S ZUR DIA-SHOW Machen Sie mit bei unserem Fotowettbewerb DOKUMENTIEREN SIE DIE VERMÜLLUNG DER LANDSCHAFT Gewinnen Sie Freikarten für interessante Kultur-Events. Und so wird es gemacht: Sie fotografieren in Ihrem Umfeld was Sie an Müll und Littering entdecken und senden uns das Bild mit Ihrer Anschrift und dem Hinweis wo es aufgenommen wurde, an die e-mail Adresse: info@qlt.de Das Bild kommt in unsere Web-Galerie und unsere Leser stimmen ab welches Bild ihnen am besten gefällt. Die besten Bilder und ihre Fotografen werden im Qlt-Magazin vorgestellt. Einsendschluss ist der 15. Mai 2010 |
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| Skulptur contra Bild | ||
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Zahlreich war die Singener Prominenz zur Vernissage erschienen, zu der die Hegau Bodensee Galerie Singen und Event House ins Singener Rathaus geladen hatte. Der Champagner floss in Strömen und die herrlichen Häppchen, zubereitet von der Metzgerei Ribler, sorgten für den kulinarischen Genuss. Aber nicht das Kulinarische stand im Vordergrund sondern die beiden Künstler Mal Myrtaj und Gerhard Elsner. Mal Myrtajs Skulpturen sind eine Wiederverwendung von alten Friedhofkreuzen oder Lampen aus Bronze. Der Graveur und Bildhauer nimmt sich dieser Artefakte an und haucht ihnen neues Leben ein. In Gerhard Elsners Bildern bewegen sich anonyme Menschen durch urbane Landschaften. Bürgermeister Bernd Häusler hielt die Laudatio. Ehrengäste waren Albert Burkart mit Frau und Andreas Renner mit Gattin. Leider konnte nur der Künstler Mal Myrtaj anwesend sein, Gerhard Elsner war krank. Die Ausstellung im Singener Rathaus im Bürgersaal ist noch bis zum 29.4. zu sehen. Mo – Fr 16 – 19 Uhr und Sa/So 10 - 14 Uhr. Beate Nash HIER GEHT'S ZUR DIA-SHOW |
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| Ich mach’ es halt so! | ||
Im Gespräch mit Marianne Sägebrecht Man kennt sie aus Film und Fernsehen, liebt sie als eigensinnige Köchin Marga Engel, die sich nichts gefallen lässt, als Bayerische Urgewalt in „Out of Rosenheim“ oder als Frau Holle in der Neuverfilmung des berühmten Märchens. Für das Gespräch mit Marianne Sägebrecht hatte ich große Pläne. Ich wollte mit ihr über Filmrollen sprechen, über ihre Liebe zum Geschichten-Erzählen und ihr eine ganze Liste an Fragen stellen. Aber spricht man erst einmal mit der ursympathischen Schauspielerin, vergisst man schnell jedes Konzept und hört ganz einfach zu, still, leise, um ja nichts zu verpassen, wenn sie von ihrer Kindheit erzählt oder den Menschen, die sie prägten, von Religiosität, Philosophie und überhaupt von der Welt, wie sie sie sieht. Schon mit 4 oder 5 Jahren erzählte die kleine Marianne den anderen Kindern Geschichten von einem Märchenland, das sie Surinam nannte. Die Geschichten und Bilder waren in ihrem Kopf, kamen aus ihrem tiefsten Innern. « Viele Kinder in dem Alter können zurückblicken, sind noch mit der anderen Welt verbunden. Ich sah immer chinesische Gesichter, kreolische und indische, dunkelhäutige Menschen, Orchideen und bestimmte Gewürze, die ich einige Jahre später auch verwendet und für mich entdeckt habe, angefangen von Ingwer bis hin zu Zitronengras und Kurkuma. Diese Dinge waren irgendwie schon damals ganz stark mit mir verbunden. « |
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| Weil es weh tut | ||
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Theater hält uns einen machtvollen Spiegel vor Letztes Territorium „Ganz Afrika steht auf der Matte“ Intendant Christoph Nix hat das aktuelle Drama nach Konstanz gebracht, weil es weh tut. Ein wenig weh tut, wie er sagt, hier am immer schönen Bodensee. Weil wir uns erkennen, uns und unseren eigenen kleinen Rassismus. Da hat er noch nicht gewusst, dass Autorin Anne Habermehl diese immer schöne Gegend sehr gut kennt. Dass sie noch immer zu Besuch kommt. Elternbesuch im beschaulichen Radolfzell. Auch wenn ihr einiges fremd geworden ist. Die Menschen und die Gegend. Die Gegend zu lieblich, die Menschen zu unachtsam – sich, anderen und ihrem Umfeld gegenüber. Jetzt war sie wieder da. Nicht auf Besuch. Sie hat sich auf eine Premiere am See gefreut, mit Sonne und Sommerkleid. So bleibt sie uns haften, diese Gegend, unser Territorium. Doch es war kalt, neblig, abweisend. So hat es ihr Stück verdient, das zwar mit Sonnengedanken und südlichen Träumen spielt und dann die Kälte in den Herzen zeigt. Anne Habermehl, geboren in Heilbronn, aufgewachsen in Radolfzell, studierte von 2004 bis 2008 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin. Vom Theater war sie schon immer begeistert. Auch vom Schreiben. Besonders vom Schreiben fürs Theater. |
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| Meersburg - Kultur in wunderhübscher Verpackung | ||
Die Stadt Meersburg ist ein echter Juwel am Bodeseeufer. Seit einigen Jahren gehört sie zu den Mitgliedern der Deutschen Fachwerkstraße – einer der großen touristischen Routen Deutschlands. Mittlerweile erstreckt sie sich über 2800 km und reicht von der Elbmündung bis zum Bodensee. Unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ haben sich knapp 100 Fachwerkstädte zusammengeschlossen, um sich und damit einmalige Landschaften, geschichts-trächtige Schauplätze und liebevoll restaurierte Denkmäler zu präsentieren. Mit den üppigen Weinbergen, der schmucken denkmalgeschützten Altstadt und nicht zuletzt der ältesten bewohnten Burg Deutschlands macht Meersburg der Deutschen Fachwerkstraße wahrlich alle Ehre. Die barocke Silhouette verdankt die Stadt Meersburg dagegen den Konstanzer Fürstbischöfen. Sie ließen damals prachtvolle Bauten für verschiedene repräsentative Zwecke errichten, darunter das Priesterseminar, den Reit- oder Stallhof und das Neue Schloss. |
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